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Inuxina

Inuxina 2003

Ein Leben in Schnee und Eis, in einem unglaublichen, spannenden, interessanten Land, fast am Ende der Welt. Ein Leben was sich viele erträumen, doch die wenigsten durchhalten.

Die Inuit (Eskimos) nennen ihn - den Gutaussehenden - , die Indianer - Areutschi der Wanderer -, wenn er mit seinem Schlitten in Schnee und Eis am Horizont langsam verschwindet.

Um Inuxina zu beschreiben muss man ihn kennen und kennen gelernt haben, dafür steht sein Buch, an welchem er im Moment schreibt. Am Ende des Buches hat man das Gefühl einen neuen Freund gewonnen zu haben.

In diesem Buch erzählt Inuxina von seinem Leben in diesem ansonsten unwirklichen Land, mit einem kurzen Sommer und langen, sehr kalten Wintern, von den unterschiedlichsten Menschen, die er kennen gelernt hat und natürlich auch über sich, der Hauptperson dieses Buches.

Von den Vorbereitungen seiner Expeditionen im Winter, als auch von den Sommermonaten, wo es galt alles für den langen Winter bereitzustellen.

In Abständen werden Texte und auch Bilder in die Homepage gestellt, damit ihr einen Begriff des Buches bekommt, was Inuxina euch darin mitteilen möchte, was er erlebt hat und warum er genau diese Länder Alaska und auch Kanada so liebt.



Kennen gelernt habe ich Inuxina, als er zum 1. Mal am 23.04.2001 w-w-w Chat betrat. Hieraus entwickelte sich eine Freundschaft die Weit über den Chat ins Privatleben hinaus geht. Seit Inuxina zur Zeit in Deutschland weilt, ist er immer ein gern gesehener Gast.

Die erste Zeit unseres "kennenlernens" bezog sich auf Briefe, Mails, hier und da mal ein Lebenszeichen, wenn er von seinen langen Wanderungen durch Alaska mal wieder einen PC zur Verfügung hatte.

Mit diesen Briefen und Mails zeigte sich ein Mensch der zu Fuß und mit Schlitten, monatelang durch die Wildnis Alaskas wandert und von seinen Wanderungen berichtet:

In dir sehe ich,

einen freien Geist, der lacht und träumt,

einen Geist voller Einfallsreichtum und Vertrauen,

einen Freund, dessen Lächeln und weise Worte,

mein Leben sehr verändern,

was für einen wundervollen Freund ich in dir habe.

29. Juni 2004 - BelRia




Mitte Mai 2002, w-w-w-Chat

Da ist Inuxina ich vermute eine Frau dahinter, klickse auf die VK : Jäger und Sammler, Yukon, Alaska lese ich da!

Sofort ist mein Interesse geweckt! (Vor ewigen Zeiten stand der Mt.McKinley auf meiner Gipfel-Wunschliste, leider ist es sich nie ausgegangen) Einer aus dieser extremen Gegend im Chat - ich bringe mich in das Gespräch ein und das ist der Start für einen ungewöhnlichen Brief/Mailwechsel mit einem außergewöhnlichen Menschen.

Ich bekomme Berichte über unglaubliche Unternehmungen, ich erfahre von dem Plan, den nordamerik. Kontinent entlang des Polarkreises zu durchqueren, im Winter! Ich habe sehr viel über Alaska gelesen, über die Härte seiner Natur, über die Menschen, die dort leben und lebten, aber dieses Unternehmen erscheint mir beinah unmöglich zu sein. Und ich frage mich, wer ist der Mensch dahinter?

Die Zeiten, wo es galt, den Norden zu Fuß zu erforschen sind vorbei. Was bewegt einen Mann, am Ende des 20.Jahrhunderts sich auf so eine Reise zu begeben?

In vielen privaten Mails, in Telefongesprächen lerne ich nach und nach einen Mann kennen - was heißt kennen? Inuxina wird nie jemand wirklich kennen sagen wir, verstehen, obwohl mir immer noch vieles unverständlich ist.

Die Beschreibungen der ersten Winter dieser Wanderung machen mir schnell klar, dass dieser Mann wirklich imstande ist, sein Vorhaben zu Ende zu bringen.

Er war ein aufmerksamer Schüler seiner Eskimo-Eltern und er hat seiner Lehrmeisterin Natur ganz genau zugehört, sie hat ihn gelehrt, seine Sinne aufs äußerste einzusetzen. Er hat es geschafft, neben seinem scharfen Denken auch seine Instinkte wachzurufen und er hat einen unbeugsamen Willen!

Doch die Ruhe dort (in der Wildnis) Frieden kann man nicht sagen gibt mir die Möglichkeit, Dinge zu überdenken, auszudenken; Gedanken, die ich in der Zivilisation nicht zu Ende denken könnte. - Das war eine Antwort auf eine meiner vielen Fragen zu seinem Leben im Norden.


Nicht jeder von uns kann der Sand in der Wüste sein.

Einige sind die Reste der Zeit,

über die der Sand hinwegfegt.




Die Erde wurde in 7 Tagen geschaffen. Der 8. wurde vergessen, denn das war der Tag, an dem die Vernunft geschaffen werden sollte. Wenn wir nicht selbst, heute, diesen 8. Tag erschaffen, wird der letzte Gedanke, der gedacht wird, nur noch ein schwarzer Strich auf schwarzem Untergrund sein.



Warte nicht auf Wunder! Nimm das Licht und die Dunkelheit und erkenne, dass beides zu Blindheit führen kann!



Auch wenn wir wissen, dass wir die Sterne niemals in unsere Hände nehmen werden, sollte uns das nicht aufhalten, unsere Finger nach ihnen auszustrecken.



Helene - 12. Juli 2004




Mitte Mai 2004 in Leipzig

An einem Tag im Mai ging ein Zettel um den Tisch, an dem viele Menschen saßen Inuxina bat sie Ihren Eindruck den sie von ihm hatten auf diesem Zettel zu verewigen, damit diese Zeilen einmal auf seiner Homepage zu lesen sind.

Ich hoffe, ich kann es so wiedergeben, wie dieser Zettel mit den Worten entstanden ist:

Ein vielseitig interessierter Mann, feiner Zyniker, eine Unterhaltung ist ein Genuss, von intellektuellen Gesprächen bis hin zu banalen Alltäglichkeiten, z.B. die Erörterung der Frage: Warum hat uns der liebe Gott so viel Fett am Hintern gegeben.

Er gehört zu den seltenen Menschen. Denen man lange zuhören kann ein wahrer Lebenskünstler.



Ein Schöngeist, humorvoll und begabter Mensch, mit charismatischer Ausstrahlung, bescheiden in seinen Ansprüchen an das Leben, ein tiefgründiger Denker, dem Freundschaft und menschliche Werte viel bedeuten. Er bastelt eine humorvolle Philosophie über das Leben zusammen.



  • offen und ehrlich,
  • schöngeistig, aber manchmal auch schräggeistig.
  • Deutet Dinge oft weiter als andere und entlarvt damit manche Lippenbekenntnisse,
  • würde einen Freund nicht im Stich lassen,
  • hasst Oberflächlichkeit,
  • erscheint oft etwas abgefahren, weil ihm die vermeintlich wichtigen Dinge im Leben gar nicht so wichtig sind, die vermeintlich unwichtigen aber dafür um so wichtiger, ist ein durch und durch unmaterialistischer Mensch. Er sieht Geld nur als Mittel zum Zweck, nicht als Selbstzweck,
  • Ist ein lieber Mensch mit guter Seele und offenen Herzen, aber auch mit allem menschlichen Schwächen und Stärken.